Mediation in der Familie Familien-Mediation Von Scharmützeln, Konfrontation und Streit:
Typische Konflikte in der Familie

Typische Konflikte in der Familie

Und täglich grüßt das Murmeltier

Denkst Du das auch manches Mal, wenn es wieder darum geht, wer bei der Zubereitung des Abendessens hilft?

Das ist sicherlich nur ein kleiner Konflikt, den Du womöglich gar nicht als solchen erkennst.

Doch was ist, wenn das größer wird? Wenn es irgendwann so nervt, dass eine Lösung ohne Verluste im gemeinsamen Leben so gar nicht mehr möglich erscheint?

Gerade in Familien gibt es die häufigsten Auseinandersetzungen. Das ist auch logisch: nirgendwo sind unterschiedliche Personen so nahe aufeinander.

Gleichzeitig gibt es auch in Familien häufig den größten Zusammenhalt und viele Gemeinsamkeiten.

 

Doch wird aus einem Scharmützel eine handfeste Kontroverse, die sogar in feindliches Denken übergeht, dann ist eine Klärung mit einer dritten Person – einem Mediator oder einer Mediatorin – sicherlich angesagt.

 

Ja, es stimmt, es gibt nicht immer die eine einzige richtige Lösung.

Doch es gibt einen gemeinsamen Weg.

Das schöne an einer Mediation ist, dass eine für alle passende Lösung gesucht wird.

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Was sind typische Konflikte in einer Familie?

Alltagskonflikte

Die Alltagskonflikte, die Du vermutlich mit Deinen Kindern immer wieder hast, sind diejenigen, die Dir zwar auffallen, jedoch nicht weiter verunsichern. Vermutlich wirst Du sie gekonnt lösen, an einem Tag mal leichter, am anderen vielleicht ein wenig schwerer.

Es gibt sehr, sehr viele, sehr unterschiedliche Alltagskonflikte – hier ein paar Beispiele

 

  • Zimmer aufräumen: Die Kinder sollen die Zimmer selbständig aufräumen und es passiert einfach nicht. Alles liegen lassen oder schweren Herzens mit dem Aufräumen selbst beginnen?
  • Wer bringt den Müll raus? Das ist wohl ein Klassiker…
  • Ein gemeinsames Auto: Wer kann das wann nutzen?
  • Kinder wollen nicht mit zum Spaziergang
  • Die Betten sind unordentlich

 

Normalerweise sind das Konflikte, die in Familien gut gehändelt werden. Wenn das nicht mehr der Fall ist, ist das durchaus als erste Warnung zu verstehen: Hier regt sich Widerstand, hier ist etwas größeres im Entstehen.

Mediation bei Krankheiten in Familie

Das ist keine Therapie. Doch es ist ein Weg, die Sprache wiederzufinden und zuhören zu lernen.

Konflikte, die eine Familie stärker beeinträchtigen

Es gibt sie, die Konflikte, die in verbale Attacken übergehen. Wenn die Grenzen gegenseitig übertreten werden und es scheint, dass nichts mehr weiter gehen kann. Theoretisch kann jeder kleine Konflikt in eine große Auseinandersetzung übergehen.

 

Typisch ist hier:

 

Du weißt nicht mehr, was Du sagen sollst. Wie Du sagen sollst, was Du sagen möchtest. Welche Möglichkeiten es gibt und ob es überhaupt einen Ausweg gibt. Du fragst Dich, ob es noch Wege gibt, zu kommunizieren.

Konflikte entstehen häufig da, wo es eben nicht „rund“ läuft. Und Krankheit kann ein Moment sein, in dem es nicht rund läuft.

 

Nun ist es wichtig, dass selbstverständlich ärztlicher Rat eingeholt wird, wegen der Krankheit – doch beeinflusst diese ja auch durchaus das Familienleben.

Bei allen den genannten Fällen ist ärztliche und häufig auch therapeutische Unterstützung unbedingt erforderlich.

Als Mediatorin kann ich hier zusätzlich unterstützen, wenn dadurch Konflikte im Familiensystem auftauchen.

Beispiele:

 

  • Dystonie ist eine neurologische Krankheit, die unheilbar ist, allerdings nicht tödlich. Dennoch ist je nach Grad und Art der Dystonie eine enorme Beeinträchtigung der kranken Person möglich. Das wirkt sich auch auf die Familie aus: Die Krankheit sitzt mit am Tisch. In solchen Konfliktsituationen unterstütze ich als Mediatorin in dem Sinne, dass ich die Kommunikation untereinander wieder entstehen lasse. Dass sich alle Familienmitglieder eingebunden fühlen. Dass jeder reden darf.

 

  • Kommt ein Familienmitglied an die Dialyse, weil die Nieren aufhören zu arbeiten, ist das auch eine heftige Herausforderung. Es gibt normalerweise feste Dialyse-Termine. Urlaub muss sauber geplant werden: Wo kann es hin gehen, um ein Dialyse-Zentrum in der Nähe zu haben. Das sind Konflikte die hier entstehen, neben der eigentlichen Krankheit. Und diese Konflikte gilt es rechtzeitig zu benennen und zu klären.

 

  • Essstörungen, die nach wie vor häufig bei heranwachsenden Teenagern auftreten, bringen das ganze System Familie sehr ins kippen. Es gilt hier, alle mit ins Boot zu holen. Wenn es mehrere Kinder in der Familie hat, alle gleichermaßen mit Aufmerksamkeit zu beschenken. Und doch das Kind mit seinem Problem nicht außen vor zu lassen. Wie kann es gelingen, allen den entsprechenden Raum zu geben? Gefühle zu äußern und die Bedürfnisse aller unter einen Hut zu bringen? Wichtig ist hierbei: Die Mediation ersetzt in keinem Fall eine Therapie, sie schafft allerdings Möglichkeiten um miteinander wieder in Kontakt und ins Gespräch zu kommen.

Es gibt noch weitere typische Familienkonflikte

Mediation hilft dabei, wieder gemeinsam in Kontakt zu treten

Ernstzunehmende Konflikte

Natürlich gibt es auch ernstzunehmende Konflikte, die andere Ursachen haben.

 

Meine Themenfelder:

 

  • Kontaktabbruch unter den Geschwistern, durch die Eltern oder durch die Kinder. Häufig liegen hier die Ursachen weit zurück. Und ja, wir müssen uns erst die Ursachen ansehen, bevor wir in die Zukunft schauen können. Es  braucht einen Rahmen, damit alle miteinander in Kontakt treten und sich gegenseitig wirklich und intensiv zuhören. Und diesen Rahmen bietet eine Mediation durch eine allparteiliche Gesprächsführung.
  • Kinderlosigkeit bei Paaren ist ein häufiger Konfliktherd. Hier haben beide Partner Bedürfnisse und diese wollen und dürfen gesehen werden. Um hier eine Basis für die Kommunikation in der Partnerschaft wiederherzustellen, ist eine Konfliktklärung ein erster Schritt.

Mir ist wichtig, durch meine Begleitung einen Rahmen zu schaffen, der Dich und Deine Familie wieder in die Zukunft sehen lässt.

Ich begleite Dich und Deine Familie auf dem Weg, dass Ihr für Euch eine Art Neuanfang starten könnt, um wieder miteinander am Abendbrot teilnehmt, mit allen Unterschieden, die es gibt.

Was kostet eine Familienmediation?

Bevor wir starten, bitte ich um ein Kontaktgespräch zum gegenseitigen Kennenlernen. Das ist kostenfrei und ich setze dafür 30 Minuten an. Nach dem Kontaktgespräch können wir entweder starten oder Du lässt Dir bzw. Ihr lasst Euch noch Zeit mit der Entscheidung.

Wichtig ist, dass das Kennenlerngespräch mit allen am Konflikt beteiligten Personen stattfindet.

Den Ablauf eines Mediationsgespräches findest Du hier: Mediation: Ablauf einer Konfliktklärung in 5+1 Phasen

 

  • Familienmediation mit 2-3 Beteiligten: 110 EUR pro Stunde zzgl. gesetzliche Mehrwertsteuer
  • Familienmediation mit 4-5 Beteiligten: 150 EUR pro Stunde zzgl. gesetzliche Mehrwertsteuer
    (je nach Konfliktgrad ziehe ich hier eine Co-Mediatorin oder einen Co-Mediatoren hinzu)
  • Familienmediation mit 6 und mehr Beteiligten: wird individuell nach Anfrage vereinbart. In jedem Fall wird hier ein Co-Mediator bzw. eine Co-Mediatorin hinzugezogen.

 

Die Kosten für die Mediation zahlen alle Beteiligten zu gleichen Teilen.

Ich biete meine Unterstützung online an, das heißt, Du kannst alle beteiligten Personen ohne große Anfahrtswege zusammenbringen.

Wenn es jedoch gewünscht ist, kann eine Mediation auch vor Ort stattfinden. Sprich mich gerne darauf an.